Bei der LASIK wird zunächst mit einem Mikrokeratom („Hobel“) eine ca. 0,15 mm dicke Lamelle der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel umgeklappt. Anschließend wird mittels eines Excimer Lasers das Innere der Hornhaut geformt, um die Fehlsichtigkeit auszugleichen. Danach wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt und angedrückt. Sie hält von selbst und muss nicht angenäht werden.
Die LASIK ist das Verfahren mit der besten Datensicherheit. Sie hat den Vorteil nicht in die wichtige Hornhautoberfläche einzugreifen, weiters hat sie die schnellste Rehabilitationszeit mit den wenigsten Schmerzen.
Dieses Verfahren verbindet Elemente der LASIK mit der Photorefraktiven Keratektomie. Hier wird eine Lamelle der obersten Schicht der Hornhaut (siehe PRK), das Epithel, mit einem Mikrokeratom (siehe LASIK) teilweise abgetrennt und wie ein Deckel umgeklappt. Dann erfolgt die Modellierung der Hornhaut mit dem Excimer Laser. Der Epithelflap kann danach zurückgelegt werden.
Photorefraktive Keratektomie (PRK bzw. LASEK)Bei der PRK bzw. LASEK wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, mechanisch entfernt. Anschließend wird mittels eines Excimer Laser das Zentrum der Hornhaut abgeschliffen, um die Fehlsichtigkeit auszugleichen. Das Epithel bildet sich in wenigen Tagen neu und schließt die oberflächliche Wunde.